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Pfarre Furth

1. Lesung – Apg 1, 1-11: Letzte Worte über das Reich Gottes,

Zeugnis seiner Auferstehung, Verheißung des Hl. Geistes,

Himmelfahrt und Verheißung seiner Wiederkunft..

2. Lesung – Eph 1, 17-23: Ihr möget ihn erkennen; erkennen,

zu welcher Hoffnung ihr berufen seid, welche Herrlichkeit euch

geschenkt ist, wie überragend groß seine Macht sich an uns den

Gläubigen erweist. Er hat sie an Christus erwiesen: auferweckt,

zu seiner Rechten erhoben, er ist über jeden Namen erhoben;

alles hat er ihm zu Füßen gelegt, die Kirche ist sein Leib und

wird von ihm erfüllt, der alles beherrscht.

Evangelium – Mt 28, 16-20: Es sind die letzten Verse des

Evangeliums: Die Jünger gehen nach Galiläa auf den Berg,

den er ihnen genannt hatte. Dort erscheint ihnen Jesus.

Er spricht seine letzten Worte: Mir ist alle Macht gegeben!

Macht alle Völker zu meinen Jüngern! Tauft sie und lehrt sie

alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.

Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

Predigt

Von der Himmelfahrt ist bei Matthäus gar nicht die Rede.

Aber es ist der Abschnitt, der bei Lukas unmittelbar vor der Himmelfahrt steht.

Sie bekommen den Taufauftrag, den Missionsauftrag.

Heute ist das eher schwierig für uns von Mission zu reden.

Gewaltsame Missionierungen hängen uns da nach.

Das ist sicher nicht im Sinne Jesu: hat nichts mit Freiheit zu tun

und schon gar nicht mit Liebe, auf die doch alles ankommt.

Mission ist eine Einladung an alle Menschen, das Heil

von Jesus anzunehmen. Diese Einladung gilt aber nicht nur für

die anderen, sondern auch für uns selbst. Auch wir sind eingeladen,

Jesus und sein Heil anzunehmen, immer wieder neu, haben es

immer wieder nötig, weil in der Trägheit unseres Herzens sich

immer wieder andere Dingen übermächtig in den Vordergrund drängen.

Es gibt in der Missionsgeschichte Dinge, für die wir uns schämen müssen,

es gibt aber auch menschliche Größe und Hingabe bis zum Letzten,

über die wir uns freuen können. Ich möchte nur an Peter Chanel erinnern,

ein Missionar der Südsee, bei uns kaum bekannt, der sich für eine Insel einsetzte

und ermordert wurde, nachdem er den Sohn des Häuptlings getauft hatte.

Wenige Jahre später ließ sich die ganze Insel taufen. Ein Eingeborener

nannte ihn: Den Mann mit dem ganz großen Herzen.

Das möchte ich euch mitgeben: Männer, Frauen mit ganz großem Herzen zu sein.

Und ich möchte an der Stelle betonen, dass das Heil Gottes

unabhängig von unserem menschlichen Versagen wirkt.

Das soll kein Freibrief sein. Das soll Mut machen, trotz allem sein Heil anzubieten.

Am besten über die eigene Erfahrung: was bewirkt der Glaube in mir, in meinem Leben.

In der Apg sind die Jünger bei der Himmelfahrt Jesu ganz hingerissen,

können die Augen nicht abwenden, werden von 2 Männern auf das Leben hier in dieser Welt verwiesen.

Und er wird wiederkommen, wie er fort gegangen ist.

Wir sind in dieser Zeitspanne, in der die Jünger da zurückbleiben!

Zwischen Himmelfahrt und Wiederkunft.

Was tun die Jünger?: sie gehen in den Tempel und loben und preisen

den Herrn und beten um die Gabe Gottes den Hl. Geist,

den Geist der Wahrheit, den Geist des Friedens, den Beistand,

der immer bei uns ist. Jetzt ist die Zeit der Novene auf das Pfingstfest:

in 10 Tagen feiern wir Pfingsten. Beten wir um die Gabe Gottes,

den Hl. Geist, nicht nur in diesen Tagen, aber besonders in diesen Tagen.

Komm Hl. Geist, erleuchte uns, reinige uns, heilige uns, führe uns die Wege Gottes. Amen.