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Pfarre Furth

1.Lesung - Apg 8, 5-17: Es kommt zu einer ersten Verfolgungswelle der

jungen Kirche und die Christen verlassen Jerusalem. So kommt Philippus

nach Samarien. Die Menschen ließen sich taufen und Petrus und Johannes

legten den Menschen die Hände auf, damit sie auch den Hl. Geist empfingen.

Es beginnt die Vorbereitung auf das Pfingstfest, auf den Hl. Geist.

2. Lesung – 1 Petr 3, 15-18: Haltet Christus heilig! Seid bereit, jedem

Rede und Antwort zu stehen, der euch nach der Hoffnung fragt, die euch

erfüllt, aber antwortet bescheiden. Wenn ihr beschimpft werdet, schaut

auf Christus: es ist besser für gute Taten zu leiden. Christus wurde dem

Fleisch nach getötet, dem Geist nach lebendig gemacht.

Evangelium – Joh 14, 15-21: Es ist eine Stelle aus den Abschiedsreden.

Es geht um Abschied, aber die Jünger sind nicht verlassen. Christus

ist bei uns und er gibt uns den Beistand, den Hl. Geist, der uns in die

ganze Wahrheit einführen wird.

Predigt: Meine lieben Gläubigen!

Beistand, Jesus ist bei uns, wir sind nicht verlassen.

Das sind wichtige Worte für so bedrängte Zeiten, wie wir sie gerade erleben.

Wir dürfen dankbar sein, dass wir in Österreich so gut, unbeschadet

durch diese Wochen gekommen sind. Das verdanken wir unserer Regierung,

der Kooperation vieler.

Andere Länder haben es da schlechter getroffen.

Deshalb können wir auch früher wieder aufsperren, mit mehr Sicherheit

uns zurück in die Normalität tasten. Das ist jetzt ein Tasten: wie viel

Freizügigkeit verträgt es. Es wird sich zeigen. Hoffentlich können wir

so weitermachen und weitere Öffnungen zulassen.

Es ist gut, dass andere Länder anders reagiert haben. Daran sieht man die

unterschiedlichen Auswirkungen, gesundheitlich, wirtschaftlich.

Dann muss man vielleicht bei einem Anstieg der Infektionen nicht

wieder einen Lockdown machen, sondern es mag genügen,

die Sicherheitsvorkehrungen wieder genauer zu beachten.

Das sollten wir schon tun. Es kann dann einfach nicht so viel sein.

Dennoch ist es wichtig, dass wir unsere Hoffnung nicht allein

auf den Schutz vor dem Virus setzen. Letztlich gibt es keinen

Schutz vor dem Tod. Das wissen wir. Unser Leben ist in Gottes Hand.

Wenn wir in diesem Bewusstsein durch den Tag gehen, unser Leben

gestalten, dann können wir eine größere Gelassenheit – nicht Leichtsinn

an den Tag legen. Gott ist bei uns, er ist für uns, wir sind

bei ihm geborgen mit all unserer Angst und Not.

Natürlich ist das für viele eine sehr bedrängte Zeit.

Für manche wird es wirtschaftlich eng. Andere haben seelische

Probleme, die sich in solchen Zeiten noch verdichten.

Wir wollen sie nicht vergessen. Ihrer im Gebet gedenken.

Und auch die Hand soll offen sein, wenn jemand in Not ist.

Die Fastenaktion der Diözese wurde heuer bis Pfingsten verlängert.

Die Haussammlung fällt heuer aus: Mit den Abstandsregeln ist das zu schwierig.

Wir werden deshalb eine Sammlung zu Pfingsten machen,

die speziell der Caritas für Menschen in Not in unserer Heimat

zu Gute kommen soll.

Schön finde ich die Idee: Körbe aufstellen, mit der Aufschrift:

Wer geben kann, lege hinein! Wer braucht, nehme!

Vielleicht kann man da beim Adeg etwas in diese Richtung organisieren.

Das erspart anderen die demütigende Bitte.

Und noch ein Wort: Ich bin in meinem Vater.

Das ist für mich das zentrale Wort: die Einheit mit dem Vater:

auf sie kommt alles an. Der Vater ist die Fülle, das Leben, alles.

Sucht diese Einheit. Amen.